恐怖的“恐怖組織”是否又借屍還魂?
高雄市優佳雙語學校面臨著關門大吉的命運,根據老沈的觀察,該校的實際掌控者,『葛蘭地下組織』『葛蘭武裝恐怖組織』已經自身難保,但是仍可能由該地下組織的『魁儡
嘗試』回魂的戲碼
ANKARA, Turkey (AP) — Turkey's defense minister says prosecutors are investigating possible ties between members of the military and a U.S.-based Muslim cleric.
Ismet Yilmaz told Turkey's state-run Anadolu Agency Wednesday that following tips, military prosecutors have launched probes into more than a thousand personnel suspected of links to Fethullah Gulen's movement, which was once allied to the government.
The government now accuses the movement of conspiring to destabilize it and thousands of suspected Gulen supporters have been forced out of the police and judiciary.
Yilmaz suggested those suspected of links to Gulen within the military could be dismissed too, saying "the necessary measure will be taken."
Read more: http://www.dailymail.co.uk/wires/ap/article-3079687/Turkey-military-members-links-US-based-cleric-probed.html#ixzz3bV1LNcmP
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ANKARA, Turkey (AP) — Officials say police have detained dozens of businessmen and police officers in a new wave of raids against people suspected of links to a movement led U.S.-based Muslim cleric Fethullah Gulen, which the government accuses of attempting to topple the government.
The governor's office for central Konya province says police have warrants to arrest 69 people suspected of "membership in the pro-Fethullah terror organization" and other crimes. It says raids were launched Friday in Konya and 19 other provinces.
The detained officers include the former police chief for Konya and other senior officers. The governor's office did not identify the wanted businessmen.
The government accuses Gulen's followers of conspiring against it and of orchestrating a corruption scandal in 2013 that implicated government ministers, a charge Gulen rejects.
Read more: http://www.dailymail.co.uk/wires/ap/article-3092494/Turkey-businessmen-police-detained-new-raids.html#ixzz3bV13BycX
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老沈渴望著,優佳雙語學校及早關門大吉,老沈犧牲自己的今天,造福台灣的明天,以消除這個學校的隱患為職志。
在過去的三十年裡,優佳雙語學校的實際老闆,實際出資者,實際掌控者。“葛蘭地下組織”以成立學校,補習班,學生宿舍之類,吸引年輕人,控制年輕人的機構,作為該組織未來成員的處所。
假設兩星期前,老沈抓了這次在北投文化國小隨機殺人的兇嫌,將他軟禁了兩星期,避免了神鬼故事般
老沈早知會發生,預防性的將該兇嫌自行羈押
了,
誰都不會同情老沈,法律也不會放過老沈。
沒有發生過,誰都不會信。
2012年
,德國明鏡週刊報導
土耳其葛蘭地下組織的詳細內情。內文是德文,老沈對於葛蘭地組織的主要注意來自這篇報導
全文轉載如下原文德文
ISLAM
Der Pate
Millionen Muslime weltweit verehren ihn: Der türkische Prediger Fethullah Gülen inszeniert sich als der Gandhi des Islam. Seine Gemeinde findet auch in Deutschland neue Anhänger.
Ideologe Gülen in Saylorsburg, USA: „Mit der Geduld einer Spinne legen wir unser Netz, bis sich Menschen darin verfangen“
Das Mädchen trifft die Töne nicht, das Publikum tobt trotzdem. Es singt ein türkisches Lied, die Be- tonung der Wörter klingt deutsch. Der Saal ist geschmückt mit Luftballons, Gir- landen in Schwarz-Rot-Gold, Sichelmon- den in Rot-Weiß, die Zuschauer wedeln mit deutschen und türkischen Fähnchen.
Der Bildungsverein Academy hat zum Vorentscheid der „Kulturolympiade“ ins Audimax der Technischen Universität Berlin eingeladen. Tausend Menschen sind gekommen, um sich den Talentwett- bewerb anzusehen. Sie jubeln, als der Chor der deutsch-türkischen Tüdesb- Schule auf der Bühne „Mein kleiner grü-
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ner Kaktus“ singt. Und sie lauschen an- dächtig, als eine Schülerin ein Gedicht vorträgt. Auf der Leinwand hinter ihr erscheinen Bilder von Frauen, die Kinder im Arm halten. Das Gedicht heißt „Anne“, Türkisch für „Mutter“; für einen Augenblick wird der Name des Verfassers eingeblendet: Fethullah Gülen.
Gülen ist nicht irgendein Dichter, jeder im Saal kennt ihn. Gülen, geboren 1941 in der Türkei, wird von Millionen Muslimen in aller Welt verehrt. Er ist einer der ein- flussreichsten Prediger des Islam. Seine Anhänger haben in 140 Ländern Schulen gegründet, eine Bank, Medienhäuser, Kli- niken, eine Versicherung, eine Universität.
Auch der Bildungsverein, der den Wett- streit in der Berliner Uni ausrichtet, be- ruft sich auf Gülen. Und so kommt es, dass viele der Teilnehmer Gülen-Schulen besuchen; dass Gülen-nahe Unternehmen die Kulturolympiade sponsern und dass Gülen-nahe Medien darüber berichten.
Deutsche und Türken, die voneinander lernen, miteinander musizieren, tanzen, klatschen – das sind die Bilder dieses Abends. Sie sollen vom friedlichen Mit- einander der Religionen künden. „Wir sind die erste Bewegung in der Geschich- te der Menschheit, die einzig und allein der Wohltätigkeit dient“, sagt der Istan- buler Gülen-Vertraute Mustafa Yeşil.
DER SPIEGEL 32/2012
Deutschland
JULIE PLATNER/REDUX/REDUX/LAIF
Menschen, die mit Fethullah Gülen ge- brochen haben, die das Innenleben dieser Gemeinde kennen, erzählen eine andere Geschichte. Sie berichten von einem erz- konservativen Geheimbund, einer Sekte wie Scientology. Sie berichten von einer Welt, die mit den gefälligen Bildern der Kulturolympiade nichts zu tun hat.
Die Gemeinde (Türkisch: „Cemaat“) ziehe demnach ihre Kader auf der ganzen Welt in sogenannten Lichthäusern heran, einer Mischung aus Wohngemeinschaft und Koranschule. Gülen sei ihr Guru, ein Ideologe, der keinen Widerspruch dulde. Sein Streben gelte Macht und
(großer Bruder) nannten, bestimmte den Tagesablauf – wann es Zeit war zu arbei- ten, zu beten, zu schlafen. „Wir wurden wie in einem Gefängnis bewacht“, erin- nert sich der Aussteiger. Täglich las Öz im Koran und studierte Gülens Schriften.
Die Lichthäuser sind das Fundament der Bewegung. Junge „Fethullahçis“ wer- den hier zu treuen Dienern erzogen. Lichthäuser gibt es in vielen Ländern: in der Türkei, den USA, allein in Berlin sind es zwei Dutzend. Die Cemaat bietet Schü- lern und Studenten ein Zuhause, oft kos- tenlos, und sie erwartet als Gegenleistung,
Schriften dafür Ratschläge: Die Schüler sollen die Ungläubigen als Freunde ge- winnen, sich notfalls verstellen. „Mit der Geduld einer Spinne legen wir unser Netz, bis sich Menschen darin verfangen.“
Je stärker Serkan Öz seinen Alltag nach den Regeln Gülens, den „Hizmet düsturlari“, ausrichtete, desto weniger Freiheiten blieben ihm. Die Cemaat woll- te ihm vorschreiben, welchen Beruf er er- greifen sollte. Freunde außerhalb der Be- wegung hatte er kaum noch.
Andere Aussteiger berichten, wie sie gedrängt wurden, nur innerhalb der Gü- len-Gemeinde zu heiraten. In einigen Lichthäusern ist es ver- boten, fernzusehen oder sol- che Musik zu hören und Bü- cher zu lesen, die Gülens Ideo-
Einfluss, nicht Verständigung und Toleranz. Er träume von einem neuen Zeitalter, in dem der Islam über den Westen herrscht.
Experten kommen zu ähnli- chen Einschätzungen. Der nie- derländische Soziologe Martin van Bruinessen sieht Paralle- len zwischen der Gülen-Ge- meinde und dem katholischen Geheimbund Opus Dei. Der amerikanische Historiker und Nahost-Kenner Michael Rubin vergleicht den türkischen Pre- diger mit dem iranischen Re- volutionsführer Ajatollah Cho- meini. Und US-Diplomaten halten die Gülen-Gemeinde, das geht aus den WikiLeaks 2010 zugespielten Botschafts- depeschen hervor, für die mächtigste islamistische Grup- pierung in der Türkei: „Sie kontrolliert Handel und Wirt- schaft und hat die politische Szene tief unterwandert.“
Die wenigsten Aussteiger sprechen über ihre Zeit in der Bewegung. Jene, die es tun, bestehen darauf, nicht mit Na- men genannt zu werden. Sie haben Angst vor Gülen und seinen Leuten; sie fürchten um ihren Job, ihre Gesund- heit, ihre Familie.
Einer dieser Aussteiger – Publikum der Kulturolympiade*: Parallelen zum Opus Dei
logie widersprechen – wie die Werke von Charles Darwin und Jean-Paul Sartre. Manche Bewohner wurden genötigt, den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen, weil diese sich dagegen wehrten, ihre Kinder an die Cemaat zu verlieren.
Serkan Öz beschloss, aus dem Lichthaus auszuziehen. Er war nun ein Abtrünniger, und die Karriere-Türen, die sich ihm geöffnet hatten, schlossen sich. Öz wurde iso- liert, er verlor seine Freunde und Bekannten, seine religiöse Heimat und, so sieht er es heu- te, seinen Platz in der Welt.
Die Deutschen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Islam be- schäftigt. Es gibt Islamkonfe- renzen, Forschungsprojekte über Integration. Über Gülen und seine Bewegung hingegen weiß die deutsche Öffentlich- keit fast nichts. Dabei hat hier- zulande wohl kaum jemand so viel Einfluss auf die Musli- me wie die Gülen-Gemeinde.
„Sie ist die wichtigste und ge- fährlichste islamistische Bewe- gung in Deutschland“, sagt die Marburger Islamwissen-
schaftlerin Ursula Spuler-Stegemann. „Sie sind überall.“
Mehr als hundert Bildungseinrichtun- gen betreiben Anhänger der Cemaat: Schulen, Nachhilfezentren. Sie haben um die 15 „Dialogvereine“ gegründet, etwa das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin (FID). Die Vereine organisieren Konferenzen, auf denen sich Rabbiner, Pfarrer und Imame treffen, sie laden zu Reisen nach Istanbul ein.
Gülen-Anhänger verlegen „Zaman“, die auflagenstärkste Zeitung der Türkei, mit einer Europa-Ausgabe und Ablegern in aller Welt, sowie die Monatszeitschrift
„Die Fontäne“. Sie betreiben die Fernseh- 29
Teilnehmer der Kulturolympiade*: Schwarz-Rot-Gold und Sichelmond
für das Gespräch mit dem SPIEGEL hat er den Namen Serkan Öz gewählt – lebte ein paar Jahre lang in ei- nem Lichthaus in einer deutschen Groß- stadt. Unmittelbar nach dem Abitur war er dort eingezogen. Die Predigten Gülens, die er im Internet sah, begeisterten ihn, weil sie in seinen Augen die islamische Frömmigkeit mit der westlichen Moderne versöhnten.
Einrichtung und Alltag im Lichthaus, so Öz, glichen eher der Kargheit und Strenge eines Klosters als der Leichtigkeit einer Studenten-WG. In seinem Haus wohnten nur Männer, es gab keinen Da- menbesuch und auch keinen Alkohol. Ein Vorsteher, den alle Bewohner „Agabey“
dass sie alle ihr Leben dem „Hizmet“ wid- men, dem Dienst am Islam.
Im Buch „Fasildan fasila“ schreibt Fet- hullah Gülen, ein Schüler müsse „Tag und Nacht auf Trab sein“, dürfe von nieman- dem beim Schlafen gesehen werden:
„Wenn möglich schläft er drei Stunden am Tag, hat zwei Stunden für andere Be- dürfnisse, den Rest muss er voll und ganz Hizmet leisten. Im Wesentlichen hat er außer in einigen bestimmten Situationen kein persönliches Leben.“
Bewohner der Lichthäuser sollen auch missionieren. Gülen erteilt in seinen
* Beim Finale in Frankfurt am Main. DER SPIEGEL 32/2012
FOTOS: BARBARA WALZER
sender „Ebru TV“ und „Samanyolu TV“. Der Unternehmerverein Barex mit 150 Firmen aus Berlin und Brandenburg soll ebenfalls zum Netzwerk gehören.
Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) sitzt im Beirat des Gülen-Vereins FID in Berlin. Andere Po- litiker wie der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP), der Christdemo- krat Ruprecht Polenz und der langjährige Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) folgten Einladungen zu Veranstal- tungen der Gülen-Gemeinde.
Einer der größten Erfolge der Cemaat ist das Tüdesb-Gymnasium in Berlin- Spandau. Die Schule hat einen guten Ruf: kleine Klassen, motivierte Lehrer, moder- ne Ausstattung – auf jeden Platz kommen mehrere Bewerber. Die Schüler, die meis- ten türkischer Herkunft, sprechen Tür- kisch und Deutsch, der Unterricht folgt dem Berliner Lehrplan, manche Lehrer haben von Fethullah Gülen noch nie et- was gehört. Andere sollen der Bewegung jedoch jeden Monat einen Teil ihres Ge- halts überweisen. Lange Zeit gab die Schule an, überhaupt keine Verbindung zu Gülen zu haben. Inzwischen bekennt sich der Vorsitzende des Trägervereins Tüdesb offen zu Gülen.
Die Gülen-Bewegung hat zwei Gesich- ter: eines, das der Welt zugewandt ist, und eines, das sich vor der Welt versteckt. Undurchsichtig sind vor allem die Finan- zen. Reiche Unternehmer geben Millio- nen, aber auch Beamte und Handwerker beteiligen sich an der Finanzierung von Gülen-Projekten. Durchschnittlich zehn Prozent ihres Einkommens stellen „Fet- hullahçis“ der Gemeinde zur Verfügung, einige bis zu 70 Prozent.
Fethullah Gülen selbst inszeniert sich gern als bescheidener Prediger, er möchte wie ein muslimischer Gandhi wirken. Von ihm kommt das Mantra: „Baut Schulen statt Moscheen.“
Bis er selbst in die USA zog, diente der Westen Gülen als Feindbild. „Bis zum jüngsten Tag“, schrieb er 1979 in seinem Buch „Çag ve Nesil“, werde man „kein menschliches Verhalten von den Westlern sehen“. Türken, die sich Europa öffnen, verurteilte Gülen als „Schmarotzer“, „Pa- rasiten“, „Blutkrebs“. In einer Videobot- schaft forderte er im November 2011 das türkische Militär zum Angriff auf kurdi- sche Separatisten auf: „Lokalisiert sie, umzingelt sie, zerschlagt ihre Einheiten, lasst Feuer auf ihre Häuser regnen, über- zieht ihr Klagegeschrei mit noch mehr Wehgeschrei, schneidet ihnen die Wur- zeln ab, und macht ihrer Sache ein Ende.“
Auch bestreitet Gülen die Evolutions- theorie; sie sei „unwissenschaftlich“, eine „Illusion“. Wissenschaftliche Fakten sind für ihn nur dann wahr, wenn sie mit dem
Koran übereinstimmen. Aufgewachsen war Gülen als Sohn ei-
nes Dorfimam in Anatolien. Gemeinsam 30
mit Cemaleddin Kaplan, dem späteren „Kalifen von Köln“, erhielt er Unterricht in einer Moschee in Erzurum, einer Stadt im Osten der Türkei. Zur gleichen Zeit
begegnete er den Lehren Said Nursis, eines kurdischen Sufi-Predigers, und schloss sich dessen Gemeinde an.
Als Ankara in den achtziger Jahren im Kampf gegen den Kommunismus die tür- kisch-islamische Synthese beschwor, er- griff Gülen die Gelegenheit. Er gründete Schulen in der Türkei und im Ausland und beriet die streng säkulare Minister- präsidentin Tansu Çiller.
In einer Predigt forderte er damals sei- ne Schüler auf, ein neues muslimisches Zeitalter zu begründen. Er riet seinen An- hängern, den türkischen Staat zu unter- wandern und sich konspirativ zu verhal- ten, bis die Zeit zur Machtübernahme reif sei: „Ihr müsst in die Arterien des Sys- tems eindringen, ohne dabei bemerkt zu werden. Ihr müsst warten, bis der richtige Moment gekommen ist, bis ihr die gesam- te Staatsmacht an euch gerissen habt.
DER SPIEGEL 32/2012
Wenn wir voreilig handeln, wird die Welt uns die Köpfe einschlagen, Muslime über- all werden leiden. Es wäre, wie ein Ei zu zerbrechen, ohne die 40 Tage zu warten, bis das Küken schlüpft.“
Als eine Aufnahme dieser Rede 1999 an die Öffentlichkeit geriet, musste Gülen aus der Türkei fliehen. Er behauptet, sei- ne Worte seien manipuliert worden. Gü- len lebt seither im Exil in den USA.
Seine Bewegung hat keine Adresse, kei- nen Briefkasten, kein Register, kein zen- trales Konto. Gülen-Anhänger demon- strieren nicht für Scharia und Dschihad – die Cemaat operiert im Verborgenen. Fet- hullah Gülen, der Pate, bestimmt Kurs und Ausrichtung. Einige aus dem inneren Zir- kel der Macht dienen Gülen seit Jahrzehn- ten. Sie kontrollieren die wichtigsten Un- ternehmen der Bewegung: Verlage, Stif- tungen. Jede Weltregion wird in der Ce- maat von einem „Bruder“ verantwortet, wie Zentralasien und Europa. Über natio- nale und lokale „Brüder“ setzt sich die Hierarchie bis in einzelne Stadtteile fort.
Die Säulen des Gülen-Reichs
Unternehmen und Einrichtungen, die der Bewegung zugeordnet werden
BILDUNG
Schulen in mehr als 140 Ländern der Welt
Weitere Bildungs- einrichtungen Nachhilfezentren und andere, allein in Deutschland mehrere Dutzend
Fatih-Universität
Istanbul
MEDIEN
Zeitung „Zaman“, auflagenstärkstes türkisches Blatt, Ableger in Europa
Fernsehsender
Samanyolu TV und Ebru TV
Internetportal
„Deutsch-Türkische Nachrichten“
WIRTSCHAFT
Bank Asya, Istanbul Versicherung
IŞik Sigorta
Verein Barex e.V., 150 Unternehmen in Berlin und Brandenburg
SOZIALES
„Lichthäuser“
Wohngemeinschaf- ten, zwei Dutzend in Berlin
Hilfsorganisation
Kimse Yok Mu
Dialogvereine
Weltweit einige hundert, davon 15 in Deutschland
Deutscher Gülen-Vertrauter Karakoyun
CARSTEN KOALL / DER SPIEGEL
Deutschland
Dass die islamisch-konservative AK- Partei von Ministerpräsident Recep Tayy- ip Erdogan 2002 die türkische Parlaments- wahl gewann, mehrte Gülens Einfluss in der Türkei. Die beiden Lager seien zu- nächst eine strategische Partnerschaft ein- gegangen, glauben Beobachter: Gülen si- cherte der AKP Wählerstimmen, Erdogan schützte die Cemaat. Nach Informationen von US-Diplomaten gehörten 2004 fast ein Fünftel der AKP-Abgeordneten der Gülen-Gemeinde an, unter ihnen der Jus- tiz- und der Kulturminister.
Viele Staatsbeamte würden auf Befehl der „Gülen-Brüder“ handeln, berichtet ein hochrangiger Aussteiger. „Sie waren unsere Schüler. Wir haben sie ausgebildet und unterstützt. Wenn diese dankbaren Kinder ihr Amt antreten, dienen sie wei- terhin Gülen.“ Der ehemalige Polizeidi- rektor Adil Serdar Saçan schätzte 2006, die Fethullahçis würden mehr als 80 Pro- zent der türkischen Polizei in höheren Positionen stellen. „Es ist unmöglich zu beweisen, dass Mitglieder der Gülen-Be- wegung die Polizei kontrollieren“, meinte 2009 James Jeffrey, der damalige US-Bot- schafter in Ankara, „aber wir haben nie- manden getroffen, der es bestreitet.“
Das Gesicht der Gülen-Gemeinde in Deutschland heißt Ercan Karakoyun. Der 31-Jährige leitet den Berliner Dialogver- ein FID, dessen Ehrenvorsitzender Gülen ist. Karakoyun, Sohn türkischer Einwan- derer, empfängt seine Gäste in einem Büro beim Potsdamer Platz, schmucklose, funktionale Möbel, hellblauer Teppichbo- den, im Regal stehen Texte von Fethullah Gülen, „Das Tagebuch der Anne Frank“, die „Bibel in gerechter Sprache“, ein Buch des protestantischen Theologen Heinz Zahrnt. Die Bücher scheinen wohl- proportioniert ausgewählt: von allem etwas und bloß nichts Kontroverses. Sie sollen dem Besucher sagen: Seht her, wir sind die guten Muslime. Wir trauern um die Toten des Holocaust, wir sind auf der Höhe der theologischen Diskussion im Christentum, wir sind Demokraten.
Karakoyun fand über einen „Bruder“ zur Bewegung, der ihn als Jugendlichen vor einer Moschee in Nordrhein-Westfa- len ansprach. Er begann, Bücher Gülens zu lesen. Er begleitete den „Bruder“ in die Türkei und engagierte sich in der Cemaat. Er rekrutierte Anhänger an der Universität und am Gymnasium. Er stieg in der Hierarchie auf, bis er selbst ein
„Bruder“ wurde. Karakoyun erzählt in wohl gesetztem
Deutsch davon, dass er und seine Gülen- Gemeinde bei „jeder Veranstaltung“, die sie machen, Briefe, Mails und Anrufe von „den üblichen Verdächtigen“ bekommen, die der Gemeinde schaden wollten und sie für eine gefährliche Sekte hielten. Für ihn sind das alles „Verschwörungstheorien“.
Die Welt des Berliner Gülen-Anhän- gers besteht aus zwei Gruppen: den „Kri-
tikern“ und den „Sympathisanten“. Als Beispiele für die Kritiker fallen ihm west- liche Islam-Hasser, türkische Ultranatio- nalisten und die Terroristen der kurdi- schen PKK ein. Als Unterstützer sieht er alle Menschen, die „an Dialog, Toleranz und friedlichem Zusammenleben zum Wohle aller“ interessiert sind.
Das alles klingt harmlos, so tolerant wie friedlich. Aber was Kritikern wider- fahren kann, erlebte Ilhan Cihaner in der Türkei: „Wer sich mit Gülen anlegt, wird vernichtet“, sagt der ehemalige Ober- staatsanwalt. Er ist unter säkularen Tür- ken ein Held, seit er 2007 gegen die Gü- len-Gemeinde ermittelt hat. Cihaner hat- te, wie er erzählt, Hinweise auf illegale Geldgeschäfte innerhalb der Cemaat er- halten. Auf Druck der Regierung sei ihm das Verfahren jedoch entzogen worden. 2010 wurde er verhaftet.
Cihaner wurde vorgeworfen, Mitglied des ultranationalistischen „Ergenekon“- Bundes zu sein, einer Verschwörergruppe, die den Umsturz der Regierung geplant haben soll. Selbst politische Gegner Ci- haners halten die Vorwürfe gegen ihn für absurd. Der ehemalige Staatsanwalt hatte sich in der Vergangenheit als entschiede- ner Kämpfer gerade gegen mafiöse Netz- werke hervorgetan. Nun soll er im Auf- trag „Ergenekons“geplant haben, Waffen in Wohnheimen von Gülen-Anhängern zu platzieren, um die Bewegung zu dis- kreditieren. Die Staatsanwaltschaft stütz- te sich in ihrer Klage auf die Aussagen anonymer Zeugen. Aufgrund mangelnder Beweise wurde Cihaner aus der Haft ent- lassen. Heute sitzt er für die Opposition im türkischen Parlament.
Ähnlich wie Cihaner erging es dem Istanbuler Journalisten Ahmet Şik. Kurz
bevor sein Buch „Imamin Ordusu“, Ar- mee des Imam, über die Gülen-Bewegung auf den Markt kommen sollte, wurde der Autor im März 2011 verhaftet. Sein Verlag wurde von Sicherheitskräften gestürmt, das Buchmanuskript, in dem Şik be- schreibt, wie die Gülen-Bewegung Polizei und Justiz in der Türkei unterwandert habe, wurde beschlagnahmt. Der Vor- wurf: Der investigative Reporter sei Mit- glied von „Ergenekon“. Dabei hatte aus- gerechnet Şik zusammen mit Kollegen im Wochenmagazin „Nokta“ 2007 die ge- heimen Putschpläne eines „Ergenekon“- Admirals enthüllt und sich immer wieder mit dem Geheimbund angelegt. Vor eini- gen Monaten wurde Şik nach internatio- nalen Protesten aus der Haft entlassen.
Im September 2010 wurde Hanefi Avci, ein früherer türkischer Polizeidirektor und einstiger Gülen-Sympathisant, fest- genommen und beschuldigt, an der „Er- genekon“-Verschwörung mitgewirkt zu haben. Er hatte kurz zuvor in einem Buch Gülen-Kadern in der Polizei vorgeworfen, illegal Telefone ihrer Gegner abzuhören und Gerichtsverfahren zu manipulieren.
Dass Gülen hinter den Verhaftungen steckt, ist nicht zu beweisen. Er lebt zu- rückgezogen in den Bergen Pennsylva- nias und tut gern so, als gingen ihn die Vorwürfe nichts an. Ein Interview mit dem SPIEGEL lehnte er ab.
Andere sprechen für ihn. Mahmut Çebi, der frühere Chefredakteur der Gülen-nahen Tageszeitung „Zaman“, hat sein Büro im Haus der World Media Group in Offenbach. Der Journalist hat die Europa-„Zaman“ aufgebaut, seit April arbeitet er als Autor für den Verlag. Die Europa-Ausgabe beziehen in Deutschland knapp 30 000 Abonnenten.
Çebi und die „Zaman“ erklären den Lesern, wie sich die Welt aus Sicht der Cemaat darstellt. Die Zeitung druckt Tex- te Gülens und Auszüge aus dessen Pre- digten und Gedichten. Kritiker werfen „Zaman“ vor, gezielt Falschmeldungen zu verbreiten, um Gülen-Gegnern zu schaden. Als Politiker der Partei Die Lin- ke vor einigen Wochen Äußerung Gülens zu den Kurden rügten, behauptete „Za- man“, Die Linke unterstütze die verbo- tene Kurdische Arbeiterpartei PKK. „Die Bewegung steckt bis zum Hals in schmut- zigen Machenschaften“, sagt Dani Ro- drik, Professor für Wirtschaftspolitik in Harvard. „Zaman“ unterstütze diese „Mafia“ durch „Lügen, Fälschungen, Ma- nipulation“. „Es gibt keine Desinforma- tion, die sie auslassen würden, um für ihre Sache zu werben“, sagt Rodrik.
Mahmut Çebi widerspricht allen Vor- würfen. Seine Zeitung orientiere sich an den Idealen Gülens, empfange aber keine Aufträge von ihm. Gülen sei kein Sekten- führer. „Er ist ein Philosoph wie Haber- mas.“
MAXIMILIAN POPP 31
Unterricht in der Berliner Tüdesb-Schule
„Mein kleiner grüner Kaktus“
DER SPIEGEL 32/2012
明鏡週刊,是世界上權威性的雜誌之一,其影響力可與美國的時代週刊,商業週刊相比擬,
有過之而無不及,其內容之嚴謹,完全響應了日耳曼民族的力求完美的特性。
這篇報導中,指出“葛蘭地下組織”的吸收會員方式,替年輕人洗腦的方式,與運作的模式,解釋得清清楚楚,當你曾經就讀這個學校,你會發現,這學校的土耳其籍教職員之外,還有一大堆外圍人士,處理這個學校的事務。這就是“葛蘭地下組織”的實際目的,以辦學校為幌子,主要的目的就是吸收你,對,就是你 當作他們這個邪教的吸收對象。
這個團體,根本就是劣根性不改的地下非法組織。打自一開始,他們從來不敢顯示他們的真面目,他們的首腦,是以回教教長的身份宣揚他解釋的回教。追隨他的信徒,以宣揚他的“邪教”為目的。
跑到台灣來,閉口不言他們的宗教性,只敢說他們是文化交流
。
辦了一個怪模怪樣,沒有自己校園的學校,全部資料文件都是“偽稱”
說是土耳其的“太平洋啥啥啥經濟文化”基金會 (被戳破的謊言)
在台灣僅成立了一個 “財團法人”用土耳其地下組織(武裝恐怖組織“的資金,用了一堆台灣人頭。
就辦了一個學校。說是外籍教師雙語教學等不實廣告。
辦了學校不說,剛開始檯面上全部不敢顯示出採用土耳其籍教師教英文的荒謬。直到有人向教育檢舉,才開始任用一點其他國籍的教師。
但是仍然隱藏他們的目的,他們沒臉在學校大門寫上 伊斯蘭字樣,
他們沒臉沒有榮譽心 像是 天主教“某某女中“ 或是 基督教”啥啥大學 根本埋藏自己的來路。
也不敢光榮的寫上 土耳其國際學校,因為他們做的事情,既不亮臉,也不光榮。
少年強則國強,少年智則國智。
我不願意任何一個國中生,進這種“不敢亮臉”“沒有光榮”的學校。
這就是老沈苦口婆心的唯一目的。
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